historische Briketts Diese Website wurde ausschließlich mit MAGIX Web Designer erstellt. Es wurden keine anderen Grafik- oder Softwareprogramme verwendet. „Briketárna Vřesová“ eine Brikettfabrik  in Tschechien die Brikettfabrik presste von 1966 bis zu ihrem Ende am 01.10.2010 Braunkohle Briketts der Marke “TRIUMF” Nasspressstein Format 19 cm x 11 cm der Nasspressstein: Braunkohle gemahlen, mit Wasser vermängt, wie Ziegel geformt und  danach an der Luft getrocknet Semmelbrikett i40 historische Briketts Der Nachfolger des Nasspresssteines ist das heutige Brikett. Da diese Presssteine nur eine kurze Haltbarkeit hatten und in den meisten Fällen denTransport kaum überstanden haben, wurde später die Kohle zuerst gemalhlen, dann getrocknet und anschließend in einer Brikettpresse zu Briketts verarbeitet. ein i40 Semmelbrikett der Königsberger Kohlenwerke im böhmischen Braunkohlerevier Königsberg an der Eger in der Nähe von Sokolov in Tschechien. Es wurde früher mit den Briketts auch sehr viel Werbung betrieben. Man kannte dies auch von Marken, Plakaten, Schildern oder diversen Utensilien. Über viele Jahre hinweg, ein Wiedererkennungswert in Sachen Form, Schriftzug,  Aschegehalt und Heizwert. In manchen Fällen wurde auch Politik gemacht. Ob als Sonder-, Schmuck-, Sammel- oder auch als ganz normales Hausbrandbrikett. Wie das folgende Beispiel zeigt, die Brikettfabrik Ferdinand in Zschornegoda das heutige Schwarzheide, im Senftenberger Kohlerevier. 1898 wurde die Brikettfabrik von der Gewerkschaft Alwine mit 5 Brikettpressen errichtet, 1913 erfolge der Verkauf an die Niederlausitzer Kohlenwerke und 1937 eine Angliederung an die Anhaltischen Kohlewerke. Auf fast allen Briketts ist das “Eiserne Kreuz” zu sehen. Dieses aus 1966 stammende Brikett wurde in der Brikettfabrik in Brieske hergestellt. Dazu ein Auszug: Auf der 3. Sitzung des Hilfskomitees „Vietnam” des BKW „Franz-Mehring“ wurde der am 1. Mai 1966 begonnene Verkauf der Sonderbriketts „Freiheit für Vietnam” eingeschätzt. Bis zum 20.06.1966 konnte ein Betrag von 893,10 Mark auf das Solidaritätskonto eingezahlt werden. Zu DDR-Zeiten waren die kleinen bedruckten Zierbriketts nicht nur ein Mitbringsel von Feiern und Jubiläen, sondern auch von historischen Anlässen in der Kohle. Diese Zierbriketts wurden in einer hohen Stückzahl gepresst und herausgegeben. Die Hauptbestandteile der Zierbriketts waren hier:  -Braunkohle und Graphit- Dazu ein Auszug: Am 20.6.1966, ein Montag, wurde damit begonnen, eine etwa 25 Meter lange Brücke über die Schwarze Elster zu bauen. Auf dieser Brücke sollte dann der 2500 Tonnen schwere Bagger DS 1500, die Schwarze Elster überqueren. Der Bagger DS1500 ist 53 Meter lang und 30 Meter hoch. Am 23.6.1966 war es nun soweit, der DS 1500 konnte den Fluss überqueren. Die Arbeit im ausgekohlten Tagebau Niemtsch war getan und jetzt sollten noch einmal rund 13 Kilometer vor dem DS 1500 liegen. Der neue Einsatzort ist der Tagebau Meuro nördlich von Senftenberg. Den neunen Einsatzort erreichte der Bagger DS1500 am 04.07.1966. Dort wurde er noch einmal generalüberholt und am 06.10.1966 nahm er dann wieder seine Arbeit auf. (Unterstützt wurden die Senftenberger Kumpel von einer Pioniereinheit der NVA innerhalb einer Reservistenübung) Dieses Beispiel zeigt ein Braunkohlenhochtemperaturkoks (BHT-Koks) Brikett. Das Brikett ist nach der Verarbeitung in der Kokerei Lauchhammer zu einem stark kohlenstoffhaltiger Brennstoff geworden. Hierbei sieht man den Unterschied zwischen einem Halbstein Format H 91 der Brikettfabrik Lauchammer 64 Marie-Anne und dem Koksbrikett, was nur noch eine Größe von ca. 5 cm hat. Die noch vorhandene ostdeutsche Schwerindustrie brauchte nach dem Zweiten Weltkrieg dringend Steinkohle und Koks. Auf die Lagerstätten die zum großen Teil im Westen von Deutschlands lagen, konnte man leider nicht mehr zurückgreifen. Und so begannen die beiden Verfahrenstechniker Prof. Dr. Dr. Erich Rammler und Prof. Dr. Georg Bilkenroth 1949 mit der Erforschung und der  Entwicklung eines hüttenfähigen Braunkohlenhochtemperaturkokses aus Braunkohle. Bei der Herstellung vom BHT-Koks sind auch wichtige Nebenprodukte wie zum Beispiel Teer, Leicht- und Mittelöle sowie Rohphenol und Stadtgas angefallen. Diese aus Lauchhammer stammenden Feinkohle Export-Briketts aus der Brikettfabrik 69 sind Briketts höchster Güte. Der Hauptlieferant war hier der Tagebau Klettwitz, wo unter anderen auch das “Kohleputzen” zur Qualität beitrugen. Die Brikettfabrik Sonne in Freienhufen, der Standort mit den 4 Leben. Sonne, ein Standort mit - 2 Brikettfabriken und 1 Kraftwerk - Von den Anfängen 1896/97 und 1900/01 Bau und Inbetriebnahme der beiden Brikettfabriken bis 1945. Von 1945 - 1948 Demontage von Maschinen und Anlagen als Reparationsleistung und Abtransport in die Sowjetunion. Und aus dem Nichts, der Wiederaufbau der Fabriken und Anlagen inklusive Kraftwerk von 1948 - 1954 und von 1959 - 1961. In den 1980er Jahre gab es sehr viele umfangreiche Erwiterungen und Rekonstruktionen der Anlagen. Nach der Einstellung der Brikettproduktion 1997 und 1999 Einstellung der Staubproduktion, Rückbau der Anlagen. In den Jahren 2000/06 Umbau des Kraftwerkes zu einem Ersatzbrennstoffkraftwerk, was wiederum 2008 in Betrieb ging.