“Glück - Auf”, so lautet bergmännisch der tägliche Gruß und der Abschied. Ein “Herzliches Willkommen” auf der privaten Homepage von Christian Mrose. Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in meiner Brikettsammlung geben, zu sehen sind hauptsächlich Briketts der Brikettfabrik aus Brieske.  Auch möchte ich Ihnen etwas Geschichte vermitteln über die Entstehung von Marga, von den Anfängen bis heute. Machen Sie mit mir einen Streifzug durch meiner alten Heimat, begleitet von ausgewählten Bildern. Heute ist Marga ein Senftenberger Ortsteil in Brieske, früher zu DDR-Zeiten auch Brieske-Ost genannt. Sie sind der Besucher  seit dem 01.04.2013 Diese Website wurde ausschließlich mit MAGIX Web Designer erstellt. Es wurden keine anderen Grafik- oder Softwareprogramme verwendet. updated 05.10.2018 “Die eindrucksvollste Erweiterung der Ilse Bergbau Aktiengesellschaft” Dies war die Errichtung des Marga-Werkes. Marga, sogenannt nach der Tochter des Generaldirektors Schumann, der Ort mit Brikettfabrik und dazugehörigen Tagebau. Der Grund war, bei Bohrungen in den Gemarkungen Brieske und Hörlitz 1905, gab es den Nachweis einer Braunkohlenlagerstätte. Mit der Gründung der VVB (Vereinigungen Volkseigener Betriebe der der Kohleindustrie) am 01.01.1948, trug Marga die Nummer 12 des VVB SEN (Senftenberg) von 1948 -1952, 1952 - 1961 VEB 72 und ab Mai 1964 presste man offiziell Feinkohle REKORD Briketts. Zu DDR Zeiten erreichten die Anlagen Spitzenwerte in ihrer Auslastung und in der Qualität. Über Jahre hinweg, auch in Zeiten von Kriegen und Krisen pressten die Anlagen Briketts in bester Qualität. Während und nach dem 2.Weltkrieg gab es keinen nennenswerten Stillstand im Pressenhaus. Eine Leistungsminderung durch die Teildemontage 1945 im Rahmen der Reparationsleistungen wurden nach kurzer Zeit überwunden. So liefen die Pressen 1948 weiter unter den Namen  ''Franz Mehring-Werk''. Der Aufschluss des Tagebaues Marga war gleichzeitig die Grundlage für den Bau der Brikettfabriken. Diese wurden in zwei Baustufen von 1906/08 und 1910/12 errichtet. Diese Anlagen sind in planvoller Weise unter Verwendung  eines kompakten Technologiekonzeptes erbaut. Der Grundriss hat die Form eines Kreuzes, dessen  Ost- West Achse durch die Brikettfabriken I und II, die Nord- Süd Achse durch Nebenanlagen wie Turbinenhaus, Kettenband und Ledigensiedlung gebildet wird. Zu dieser Zeit, einmalig in Deutschland. Der Fabrikkomplex Marga verfügt 1912 mit den Hauptausrüstungen von 50 Röhrentrocknern, 39 Buckauer Pressen,  1 Doppelpresse, 8 Nassdienstaufbereitungssysteme und 4 Jalousiekühlhäusern. Mit der Wende und der Einheit Deutschlands 1990 vollzog sich ein bedeutender Rückgang im Bedarf und Einsatz von Braunkohle und Briketts. Innerhalb von 3 Jahren brach der Absatz weit über 60% ein. Dies hatte zur Folge, dass 1991 die Brikettfabrik I und 1992 die Brikettfabrik II nach 84jähriger Geschichte die Produktion einstellte. Das neu gebaute Industriekraftwerk errichtet 1962 bis 1966, was die alten Kesselhäuser 1966 ablöste, ging im Dezember 1999 außer Betrieb. Brikettfabrik Marga um 1920 Im Jahr 2007 hatte Marga 100 jähriges Bestehen und es sind ca. 2500 Einwohner. Was waren das noch für Zeiten, als man noch in der Kohle sein Lohn und das Auskommen hatte. Wo die Anlagen die Gegend um Senftenberg und deren  Bewohner noch stark prägten und zusetzten. Die Kohle gab den Kumpeln eine Arbeit, der Gegend um Senftenberg einen enormen wirtschaftlichen  Aufschwung. Dazu Licht und Wärme, vielerorts auch ein Zuhause. Beeindruckende Anlagen sind  entstanden, ein Leben mit den Dämpfen, mit Rauch und Staub, den Gerüchen. Mit den Anlagen  hatten auch viele Briesker und Senftenberger  ihre Arbeit direkt vor der Haustür. Ein Leben mit der  Kohle und das Leben von der Kohle. Ein Aufstieg und später Fall, denn Worte fallen da sehr schwer. Mit dem Verlust der Kohle und der wirtschalftlichen Bedeutung, war dies ein sehr harter Einschnitt für viele Familien hier. “GLÜCK-AUF!” Die Einwohnerzahlen stiegen von 1907 bei ca. 300 bis 1914 auf 2600 an. Seit 1990 gingen dann die Einwohnerzahlen stark zurück. Die Folge war, Leerstand und die Häuser verfallen zusehends. Um diesen sichtbaren Verfall zu stoppen, stellte man ein großes Kreuz auf dem Marktplatz von Brieske auf. Ein Mahnmal zum 90. Jahrestag der am 26.03.1997 satt fand. Das Kreuz sollte nicht eher abgebaut werden, bevor der erste Bagger die Sanierung beginnt. Die Sanierung der Gartenstadt Marga begann dann am 03.06.1998 mit einem enormen Aufwand. Marktplatz Brieske 1990 Brikettfabrik und Kraftwerk Brieske 1990 Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 11.10.1962 wurde in Brieske ein neues Industriekraftwerk gebaut. Nach einem 50-jährigen Betrieb waren die alten Anlagen (Kesselhäuser) den Anforderungen bezüglich der Produktion und der Sicherheit nicht mehr gewachsen. Die Zündung des ersten Dampfkessels erfolgte am 11.07.1966, im August 1966 Dauerbetieb und im Dezember 1967 die Fertigstellung aller Dampfkessel und Turbinen. Eine verlässliche Arbeit, mit Sorgfalt Jahr für Jahr, Tag um Tag. Zuverlässig: - 2 Brikettfabriken und 1 Kraftwerk - Geschichte Marga und Brikettfabrik Brieske Glück-Auf! aus Brieske